Studierende Herzen – wie fühlt sich Journalismus an ??

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Ihr lieben Wolkengucker !!

Mein neues Leben als Freiberufler beginnt mit warten auf meine Zulassung als Journalistin.

Überhaupt gehört “warten müssen” zur Grundausstattung eines guten Journalisten. Warten auf neue Aufträge, bezahlte Rechnungen. Warten darauf, dass dein Herz anspringt und kreativ wird.

Das Leben ist voller Wartezeiten. Aber das erste Mal in meinem Leben liebe ich jede einzelne Minute davon.

Drei Jahre habe ich für dieses Gefühl fast durchgehend gearbeitet. Ließ mein Herz mehrgleisig fahren, zerteilte es, um alles zu schaffen, was ich mir vorgenommen hatte.

Ein Teil arbeitete im Gesundheitswesen für die Miete, ein anderer Teil studierte für die Zulassung, wiederum ein anderer hielt meinen Funken am Leben und schrieb Bücher, Blogs, Artikel. Irgendwann waren so viele Teile auf so vielen Gleisen, dass ich nicht mehr wusste, wer ich selbst war.

Also sammelte ich alle Teile wieder ein, setzte sie zusammen und mein Herz nur noch auf diesen einen wichtigen Gleis. Den in Richtung Träume.

“Mutig”, war das Wort, das am meisten dazu fiel. Die meisten meinten damit meine Kündigung im öffentlichen Dienst. Für mich lag der größte Mut darin, ich selbst zu sein.

Dazu zu stehen, dass mein Herz krank wird, sich von fragwürdigen Menschen und Unternehmen ausnutzen zu lassen. Dass es ausbrennt, unter Menschen, die kein Feuer mehr in sich tragen.

Denn mein weises Herz wusste längst vor mir: Wahres Glück liegt nicht im funktionieren müssen, sondern im Anderssein.

Hier fünf Dinge, die ich aus zwei Jahren Journalistenschule mit in mein Herz genommen habe:


 

Lilia’s Checkliste “Studierende Herzen”:ob_442bc8_diy-lightbox

1.Gib deinem Gegenüber das Gefühl -> dass Du wirklich zuhörst !

2. Hör nicht nur mit den Ohren -> sondern mit dem Herzen zu !

3. Beschreibe und bewerte -> aber urteile nicht !

4. Sammel erst alle Fakten -> es sortiert Dein Chaos !

5. Lass Deine Kreativität nicht von Regeln ersticken !

 


Und endlich sitzt mein Herz wieder auf dem richtigen Gleis und kann es kaum erwarten, die Endstation zu sehen.

Die mit dem großen, blauen Schild unter der tickenden Bahnhofsuhr. Mit der weißen Aufschrift:

Zuhause.

 

Du selbst bist sexy & fühlen macht frei,

Eure L*

 

I’m on my way

But I can’t wait to go home
Castle On The Hill ( Ed Sheeran )

2 opinions on “Studierende Herzen – wie fühlt sich Journalismus an ??”

  1. ahhhh jaaaa komm nach Hause Herz, machs dir gemütlich, tanke auf, werde und sei wer du bist und dann ab in die Welt dich zeigen! Toll! Abenteuerlustig! Und defintiv es wert(voll)!

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